Rotes Miasma

Rotes Miasma

Red Miasmal

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Aus dem Journal

Es wird oft gesagt, dass in den dunkelsten Winkeln von Höhlen die furchterregendsten Monster des Kontinents leben, gegen die ein Kampf oder eine Flucht beinahe aussichtslos ist. In solch einem Fall gibt es nur die Möglichkeit, das Monster einzuschließen und zu hoffen, dass es niemals entkommt.

Ein gewisser Priester des Ewigen Feuers hat allerdings die Erfahrung gemacht, dass hoffen und beten manchmal nicht ausreicht. Die riesige Mine in der Teufelsgrube beherbergt einen Geist, dessen bloße Existenz bereits die Pest herbeirufen soll. Da dieser Geist nun freizukommen droht, hat sich der Kleriker für eine neue Lösung entschieden: die Hilfe von einem Hexer.

Das Wesen, das die Teufelsgrube heimgesucht hat, stellte sich als ein rotes Miasma heraus. Während von einer Pestmaid gesagt wird, dass sie ein verdammter Geist ist, der einst menschlich war, doch nun dazu verflucht ist, die Pest zu verbreiten, soll es sich bei einem Miasma um eine böse Macht handeln, die aus dem konzentrierten, kollektiven Leiden von Pestopfern entsteht. Das Miasma kann die Kontrolle über Menschen übernehmen und erhält so einen Körper sowie eine Möglichkeit, Verwüstung anzurichten. Dieser Vorgang verdirbt allerdings den Wirt und schädigt ihn unwiderruflich, weshalb sich das Miasma wieder und wieder stärkere und widerstandsfähigere Körper sucht. Welch grausame Ironie, dass die Krankheitsimmunität eines Hexers ihn zum perfekten Gefäß für den Geist macht.

Glücklicherweise sind rote Miasmen nicht derart mächtig, dass sie von einem erfahrenen Hexer nicht besiegt werden können – auch wenn sie alles andere als leichte Gegner sind. Solch ein Geist kann mit dem Yrden-Zeichen gefangen werden, sobald er geschwächt ist, und dann mit Aard aus dem Wirtskörper vertrieben werden, wodurch man die Gelegenheit erhält, ihn zu besiegen. Wenn man Reinalds Filter benutzt, erhält man einen Vorteil, da dieser die Intensität von Hexerzeichen erhöht.

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