Tinnitus -- Musik(?)-Kritik -- Ein Versuch
„Tinnitus -- Musik(?)-Kritik -- Ein Versuch“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. Okay, Leute, dieses Problem hatte ich noch nie. Mir ist zu Ohren gekommen, dass Mitglieder von Maelstrom die „Musik“ ihrer Lieblingsband Tinnitus anders als andere Hörer wahrnehmen.
Text
Okay, Leute, dieses Problem hatte ich noch nie. Mir ist zu Ohren gekommen, dass Mitglieder von Maelstrom die „Musik“ ihrer Lieblingsband Tinnitus anders als andere Hörer wahrnehmen. Diese durchgeknallten Overkill-verchromten Wichser beschreiben die „Melodien“ mit Begriffen wie „komplex“, „facettenreich“ und „von überraschender Soundtiefe“ ... Aha ... Das sind nicht gerade die Worte, die ich verwenden würde. Versteht mich nicht falsch, ich mag Musik auch wenn sie laut ist, aber in diesem Fall enthält der Lärm absolut keine Musik. Ich weiß nicht ... Anders kann ich es nicht beschreiben.
Jedenfalls habe ich zwei Theorien für euch:
Theorie Nr. 1: Da Tinnitus ausschließlich im Totentanz spielen, könnte die dortige Akustik der Grund sein.
Das Problem dabei: Maelstrom ist eine Gang aus hypergewalttätigen Psychoarschlöchern. Ich würde niemals meinen guten Ruf aufs Spiel setzen und auf einer ihrer Liveshows spielen. Aber wie kann ich meine Theorie bestätigen, wenn nicht vor Ort?
Theorie Nr. 2: Halluzinogene. Vielleicht haben Tinnitus ihre eigenen selbstgemachten Chemiecocktails, die sie vor einem Gig unter die Leute bringen, damit die in Kombination mit ihrer Musik den Trip ihres Lebens erfahren. Um ehrlich zu sein, ich glaube, ich will es gar nicht so genau wissen. Denn falls Nr. 2 zutrifft, würde ich zum Wohle des Musikjournalismus eine drogeninduzierte Kernschmelze meines eigenen Nervensystems riskieren. Und ist es das wirklich wert, Chooms?
Ich sage dazu nur so viel: Musik muss ECHT nicht so kompliziert sein!
Jedenfalls habe ich zwei Theorien für euch:
Theorie Nr. 1: Da Tinnitus ausschließlich im Totentanz spielen, könnte die dortige Akustik der Grund sein.
Das Problem dabei: Maelstrom ist eine Gang aus hypergewalttätigen Psychoarschlöchern. Ich würde niemals meinen guten Ruf aufs Spiel setzen und auf einer ihrer Liveshows spielen. Aber wie kann ich meine Theorie bestätigen, wenn nicht vor Ort?
Theorie Nr. 2: Halluzinogene. Vielleicht haben Tinnitus ihre eigenen selbstgemachten Chemiecocktails, die sie vor einem Gig unter die Leute bringen, damit die in Kombination mit ihrer Musik den Trip ihres Lebens erfahren. Um ehrlich zu sein, ich glaube, ich will es gar nicht so genau wissen. Denn falls Nr. 2 zutrifft, würde ich zum Wohle des Musikjournalismus eine drogeninduzierte Kernschmelze meines eigenen Nervensystems riskieren. Und ist es das wirklich wert, Chooms?
Ich sage dazu nur so viel: Musik muss ECHT nicht so kompliziert sein!