Plötzenrennen – inspiriert von einer wahren Geschichte
„Plötzenrennen – inspiriert von einer wahren Geschichte“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. „Später sagte man, der Mann sei aus dem Norden gekommen, vom Seilertor.
Text
„Später sagte man, der Mann sei aus dem Norden gekommen, vom Seilertor. Er ging zu Fuß und führte sein schwer beladenes Pferd am Zaumzeug ...“
Was danach geschah, darüber gibt es viele Geschichten, doch nur wenige wissen um die Geschehnisse, die zu diesem Moment führten.
Warum führte er das Pferd, anstatt auf ihm zu reiten? Das war kein Zufall, denn an jenem Tag war die Stimmung zwischen Mann und Pferd sehr angespannt. Die Stute zog am Zaumzeug, kaute auf der Trense herum, legte die Ohren an ... Es wäre eine Untertreibung gewesen, dass Plötze einfach nur schlecht gelaunt war. Und dazu hatte sie auch allen Grund.
An jenem Tag hatte sie eine so entmutigende Wahrheit herausgefunden, dass sie es kaum ertragen konnte (und das, obwohl sie in ihrem Leben schon so viel ge- und ertragen hatte). Es hatte sich herausgestellt, dass sie nicht die erste und einzige Plötze war. Und die arme Stute konnte beim besten Willen nicht den Gedanken loswerden, dass sie vielleicht auch nicht die letzte sein würde ...
Bestürzt und aufgebracht sprang sie davon und galoppierte hinaus in die offene Welt, wobei sie Äpfel und Karotten verschlang. Wie bei all seinen komplexeren Beziehungen verstand der weißhaarige Mann erst dann, wie sehr dieser Verlust ihm wehtat, als er zusehen musste, wie sein Pferd in der Ferne verschwand. Er konnte nicht zulassen, dass sie – das einzige Wesen, das ihn jemals wortlos verstanden hatte – ihn für immer verließ.
Also eilte er ihr hinterher in einem epischen Abenteuer, über das noch keine Lieder gesungen wurden ...
Was danach geschah, darüber gibt es viele Geschichten, doch nur wenige wissen um die Geschehnisse, die zu diesem Moment führten.
Warum führte er das Pferd, anstatt auf ihm zu reiten? Das war kein Zufall, denn an jenem Tag war die Stimmung zwischen Mann und Pferd sehr angespannt. Die Stute zog am Zaumzeug, kaute auf der Trense herum, legte die Ohren an ... Es wäre eine Untertreibung gewesen, dass Plötze einfach nur schlecht gelaunt war. Und dazu hatte sie auch allen Grund.
An jenem Tag hatte sie eine so entmutigende Wahrheit herausgefunden, dass sie es kaum ertragen konnte (und das, obwohl sie in ihrem Leben schon so viel ge- und ertragen hatte). Es hatte sich herausgestellt, dass sie nicht die erste und einzige Plötze war. Und die arme Stute konnte beim besten Willen nicht den Gedanken loswerden, dass sie vielleicht auch nicht die letzte sein würde ...
Bestürzt und aufgebracht sprang sie davon und galoppierte hinaus in die offene Welt, wobei sie Äpfel und Karotten verschlang. Wie bei all seinen komplexeren Beziehungen verstand der weißhaarige Mann erst dann, wie sehr dieser Verlust ihm wehtat, als er zusehen musste, wie sein Pferd in der Ferne verschwand. Er konnte nicht zulassen, dass sie – das einzige Wesen, das ihn jemals wortlos verstanden hatte – ihn für immer verließ.
Also eilte er ihr hinterher in einem epischen Abenteuer, über das noch keine Lieder gesungen wurden ...
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