Shard Phantom Liberty
NetWatch behauptet: „Wir sind keine RABID!“
„NetWatch behauptet: „Wir sind keine RABID!““ – Shard aus Cyberpunk 2077 (Phantom Liberty). NetWatch bestreitet Gerüchte, dass die Organisation insgeheim von der Primär-RABID kontrolliert wird, die Rache Bartmoss nach seinem Tod hinterließ.
Text
NetWatch bestreitet Gerüchte, dass die Organisation insgeheim von der Primär-RABID kontrolliert wird, die Rache Bartmoss nach seinem Tod hinterließ. Diese Anschuldigungen sind zwar sehr ernst, aber aktuell werden sie nur von Medien mit einem eher fragwürdigen Ruf verbreitet. Doch stellen wir uns das doch mal vor: Wenn eine Institution wie NetWatch eigentlich eine der Entitäten wäre, die für den DataKrash und die Zerstörung des alten Net verantwortlich waren, dann müssten wir alles überdenken, was wir über die Welt von heute wissen.
NetWatch allein beschützt uns vor wilden KIs, NetWatch allein jagt die verbleibenden, noch freien RABIDs (von denen es behauptet, dass manche vielleicht einen Effekt auf die echte Welt haben könnten) ... Klingt das nicht nach der perfekten Tarnung? Ein einfacher Trick, der es der gesichtslosen (oder verschlüsselten?) Führungsriege einer der wichtigsten Organisationen der Welt erlaubt, voll und ganz die Kontrolle zu übernehmen? Arbeiten NetWatch-Agenten vielleicht alle für eine KI? Wenn das jetzt nach einer Verschwörungstheorie klingt ... dann ist es das vielleicht ja auch.
Selbstverständlich hat NetWatch in einer Stellungnahme verschiedene Argumente gegen solche Theorien angebracht. Das wichtigste davon: „Wir beschützen das Net seit 1991.“ Diese Wortwahl klingt ein wenig zu perfekt, als hätte man schon ein paar Zitate für die bevorstehende PR-Krise vorbereitet. Aber wenn man genauer darüber nachdenkt, dann beweist diese Aussage rein gar nichts.
Wenn die RABIDs KIs sind, die Bartmoss selbst nachahmen und seine „Mission“ fortführen sollen, dann können wir nur so wenige Dinge kategorisch ausschließen. Ob es uns nun passt oder nicht, aber Bartmoss war ein Genie und es gibt keine Beweise dafür, dass sein Plan bereits abgeschlossen wurde. Vielleicht fehlt uns noch ein großer Teil des Gesamtbilds und rein theoretisch könnte NetWatch sich als sein Magnum Opus herausstellen.
Wenn die Geschichte uns eins gelehrt hat, dann dass es keine objektive Wahrheit gibt: Alles ist subjektiv und öffentliche Institutionen, denen man einfach vertrauen kann, gehören der Vergangenheit an.
Es stellt sich weiterhin die Frage: Wird es NetWatch gelingen, diese Gerüchte im Keim zu ersticken, oder steuert die Organisation auf eine handfeste PR-Krise zu? Und was wären deren Folgen für den durchschnittlichen Net-Benutzer? Schließlich ist es unwahrscheinlich, dass wir jemals alle Antworten in diesem Net-Chaos erhalten werden.
NetWatch allein beschützt uns vor wilden KIs, NetWatch allein jagt die verbleibenden, noch freien RABIDs (von denen es behauptet, dass manche vielleicht einen Effekt auf die echte Welt haben könnten) ... Klingt das nicht nach der perfekten Tarnung? Ein einfacher Trick, der es der gesichtslosen (oder verschlüsselten?) Führungsriege einer der wichtigsten Organisationen der Welt erlaubt, voll und ganz die Kontrolle zu übernehmen? Arbeiten NetWatch-Agenten vielleicht alle für eine KI? Wenn das jetzt nach einer Verschwörungstheorie klingt ... dann ist es das vielleicht ja auch.
Selbstverständlich hat NetWatch in einer Stellungnahme verschiedene Argumente gegen solche Theorien angebracht. Das wichtigste davon: „Wir beschützen das Net seit 1991.“ Diese Wortwahl klingt ein wenig zu perfekt, als hätte man schon ein paar Zitate für die bevorstehende PR-Krise vorbereitet. Aber wenn man genauer darüber nachdenkt, dann beweist diese Aussage rein gar nichts.
Wenn die RABIDs KIs sind, die Bartmoss selbst nachahmen und seine „Mission“ fortführen sollen, dann können wir nur so wenige Dinge kategorisch ausschließen. Ob es uns nun passt oder nicht, aber Bartmoss war ein Genie und es gibt keine Beweise dafür, dass sein Plan bereits abgeschlossen wurde. Vielleicht fehlt uns noch ein großer Teil des Gesamtbilds und rein theoretisch könnte NetWatch sich als sein Magnum Opus herausstellen.
Wenn die Geschichte uns eins gelehrt hat, dann dass es keine objektive Wahrheit gibt: Alles ist subjektiv und öffentliche Institutionen, denen man einfach vertrauen kann, gehören der Vergangenheit an.
Es stellt sich weiterhin die Frage: Wird es NetWatch gelingen, diese Gerüchte im Keim zu ersticken, oder steuert die Organisation auf eine handfeste PR-Krise zu? Und was wären deren Folgen für den durchschnittlichen Net-Benutzer? Schließlich ist es unwahrscheinlich, dass wir jemals alle Antworten in diesem Net-Chaos erhalten werden.