Dubai: Sand und Tod
„Dubai: Sand und Tod“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. (...) Ich hörte ein besorgniserregendes Klicken. Mein Geigerzähler ... Möge er in Frieden ruhen. Ich stand auf einer gläsernen Oberfläche, Teile davon glatt wie Eis, andere rissig und schartig.
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(...) Ich hörte ein besorgniserregendes Klicken. Mein Geigerzähler ... Möge er in Frieden ruhen. Ich stand auf einer gläsernen Oberfläche, Teile davon glatt wie Eis, andere rissig und schartig. Der Boden unter mir war früher einmal Sand, der geschmolzen war, nachdem über ihm eine Thermo-Atombombe detonierte – eine von fünf, die auf Dubai fielen.
Ich erinnerte mich an alte Fotos aus dem 20. Jahrhundert: Wolkenkratzer ragten wie Kristallobelisken in den Himmel hinauf, Sportwagen und Palmen, wohin das Auge blickte ... Heute ist davon nichts übrig. Nichts als ein surreales gefrorenes Meer, überzogen vom verstrahlten Staub der arabischen Halbinsel, das in der Wüstensonne glitzert.
Unweit dieses Ortes, in den ehemaligen Vororten der Stadt, geht das Leben weiter. Roh, brutal, erbarmungslos, aber dennoch Leben. Nur wenige trauen sich ohne Schutzanzug nach draußen. Jedes neue Gebäude wird aus Betonwänden errichtet, die mindestens vier Meter dick sind. Fenster sind nicht erlaubt. Die Häuser bieten Raum zum Überleben ... nur wozu? Im Gegensatz zum sicheren Konzernhafen von Neu-Dubai, das sich tiefer im Arabischen Golf befindet, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Alt-Dubai bei mageren 30 Jahren.
Dennoch findet manch einer Vorteile in diesem Leben. Keine Besucher. Weder NetWatch noch andere Konzerne unterhalten hier Stützpunkte. Dieses Land aus Glas und Staub ist zur Asylzuflucht für die Schwerverbrecher dieser Erde geworden. Manche sagen, sie sitzen hier die Zeit ab, ehe sie ein früher Tod in die Hölle führt. Andere meinen, sie sind bereits dort.
Ich erinnerte mich an alte Fotos aus dem 20. Jahrhundert: Wolkenkratzer ragten wie Kristallobelisken in den Himmel hinauf, Sportwagen und Palmen, wohin das Auge blickte ... Heute ist davon nichts übrig. Nichts als ein surreales gefrorenes Meer, überzogen vom verstrahlten Staub der arabischen Halbinsel, das in der Wüstensonne glitzert.
Unweit dieses Ortes, in den ehemaligen Vororten der Stadt, geht das Leben weiter. Roh, brutal, erbarmungslos, aber dennoch Leben. Nur wenige trauen sich ohne Schutzanzug nach draußen. Jedes neue Gebäude wird aus Betonwänden errichtet, die mindestens vier Meter dick sind. Fenster sind nicht erlaubt. Die Häuser bieten Raum zum Überleben ... nur wozu? Im Gegensatz zum sicheren Konzernhafen von Neu-Dubai, das sich tiefer im Arabischen Golf befindet, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Alt-Dubai bei mageren 30 Jahren.
Dennoch findet manch einer Vorteile in diesem Leben. Keine Besucher. Weder NetWatch noch andere Konzerne unterhalten hier Stützpunkte. Dieses Land aus Glas und Staub ist zur Asylzuflucht für die Schwerverbrecher dieser Erde geworden. Manche sagen, sie sitzen hier die Zeit ab, ehe sie ein früher Tod in die Hölle führt. Andere meinen, sie sind bereits dort.