Die Mauer
„Die Mauer“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. [...] Warum trennt eine Mauer Südkalifornien von seinem nördlichen Nachbarn? Die offizielle NUSA-Antwort lautet, dass es um Freiheit und Sicherheit geht.
Text
[...] Warum trennt eine Mauer Südkalifornien von seinem nördlichen Nachbarn? Die offizielle NUSA-Antwort lautet, dass es um Freiheit und Sicherheit geht. Denn bei Nordkalifornien denkt jeder erst mal an zwielichtige Nomadenfamilien, illegale Immigranten und gewalttätige Kriminelle jeder Couleur. Es heißt, die Mauer sei notwendig, damit Zollbeamte Schmuggler aufhalten können – und dabei reden wir nicht nur über Drogen. Es gibt einen zunehmenden Markt für den Transport von illegaler Cyberware (die in alten Hangars zusammengebaut wird), Biotech-Zubehör und wertvolle Gegenstände von Orbitstationen und Mondkolonien.
Und ich verstehe diese Sorgen. Ich verstehe sogar, dass man beim Überqueren der Grenze freiwillig auf sein Recht auf Privatsphäre verzichtet: Man lässt sein Gesicht scannen und sein Auto registrieren, man wird von schwerbewaffneten Drohnen verfolgt, die die eigenen Koordinaten in Echtzeit an ein schnell reagierendes Verteidigungssystem in der Umlaufbahn weiterleiten – alles nur für den Fall, dass man ein Terrorist ist. In der Sekunde, in der man durch die Sicherheitstore fährt, erinnert einen Militech (oder wer auch immer den Auftrag ergattert hat, die Mauer zu verteidigen) daran, dass man sich in einem potenziellen Kriegsgebiet befindet. Und genau das ist die Mauer: eine ERINNERUNG. Eine Erinnerung daran, wie zerbrechlich der Frieden und die Unabhängigkeit unserer Stadt sind.
Als Bewohner von Night City sehe ich die Mauer recht häufig. Dank diesem Monster aus Beton (und anders kann man sie wirklich nicht beschreiben) vergesse ich nie, was Frieden kostet. Ist das gut? Schlecht? Das muss jeder für sich entscheiden.
Und ich verstehe diese Sorgen. Ich verstehe sogar, dass man beim Überqueren der Grenze freiwillig auf sein Recht auf Privatsphäre verzichtet: Man lässt sein Gesicht scannen und sein Auto registrieren, man wird von schwerbewaffneten Drohnen verfolgt, die die eigenen Koordinaten in Echtzeit an ein schnell reagierendes Verteidigungssystem in der Umlaufbahn weiterleiten – alles nur für den Fall, dass man ein Terrorist ist. In der Sekunde, in der man durch die Sicherheitstore fährt, erinnert einen Militech (oder wer auch immer den Auftrag ergattert hat, die Mauer zu verteidigen) daran, dass man sich in einem potenziellen Kriegsgebiet befindet. Und genau das ist die Mauer: eine ERINNERUNG. Eine Erinnerung daran, wie zerbrechlich der Frieden und die Unabhängigkeit unserer Stadt sind.
Als Bewohner von Night City sehe ich die Mauer recht häufig. Dank diesem Monster aus Beton (und anders kann man sie wirklich nicht beschreiben) vergesse ich nie, was Frieden kostet. Ist das gut? Schlecht? Das muss jeder für sich entscheiden.
Kommentare
Kommentare werden geladen …