Der Relic – was es damit wirklich auf sich hat
„Der Relic – was es damit wirklich auf sich hat“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. Jahrelang haben Experten in den Bereichen der Kybernetik, Neurologie und Psychologie unermüdlich versucht, das menschliche Bewusstsein mit Silizium zu verschmelzen.
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Jahrelang haben Experten in den Bereichen der Kybernetik, Neurologie und Psychologie unermüdlich versucht, das menschliche Bewusstsein mit Silizium zu verschmelzen. Bislang waren ihre Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt – auch wenn es Wissenschaftlern gelang, künstliche Intelligenzen zu erschaffen, die dem menschlichen Verstand gewachsen sind oder ihn sogar übertreffen, so ist es doch jenseits unserer wissenschaftlichen Fähigkeiten geblieben, das menschliche Ich zu kopieren. Die Versuche führten nur zu fortgeschrittenen Chatbots: digitale Wesen, die menschliche Sprache und Verhalten zwar nachahmen können, aber keinerlei Ichbewusstsein haben.
Heute stellten Experten von Arasaka einen Durchbruch vor. Ihr neuestes Projekt, genannt „Relic“, ermöglicht das Kopieren eines menschlichen Wesens auf einen Splitter, der so klein ist wie ein Credchip. Außerdem kann dieser Splitter in den neuralen Port eines Benutzers eingesetzt werden, was es diesem erlaubt, die digitalisierten Persönlichkeitskonstrukte zu „hören“ und zu „sehen“.
Leider war es mir nicht möglich, diese bemerkenswerte Technologie selbst zu untersuchen. Arasaka erlaubt nur sehr eingeschränkten Zugang zum Relic und nur eine kleine, ausgewählte Gruppe von Testern nimmt derzeit an dem Programm teil. Es ist wenig erstaunlich, dass die wohlhabendsten und mächtigsten Menschen der Welt zu diesen Testern gehören – also genau die Leute, über die Arasaka Einfluss haben möchte. Die gewöhnlichen Konsumenten unter uns können nicht damit rechnen, dass der Relic in näherer Zukunft zum bezahlbaren Massenprodukt wird.
Heute stellten Experten von Arasaka einen Durchbruch vor. Ihr neuestes Projekt, genannt „Relic“, ermöglicht das Kopieren eines menschlichen Wesens auf einen Splitter, der so klein ist wie ein Credchip. Außerdem kann dieser Splitter in den neuralen Port eines Benutzers eingesetzt werden, was es diesem erlaubt, die digitalisierten Persönlichkeitskonstrukte zu „hören“ und zu „sehen“.
Leider war es mir nicht möglich, diese bemerkenswerte Technologie selbst zu untersuchen. Arasaka erlaubt nur sehr eingeschränkten Zugang zum Relic und nur eine kleine, ausgewählte Gruppe von Testern nimmt derzeit an dem Programm teil. Es ist wenig erstaunlich, dass die wohlhabendsten und mächtigsten Menschen der Welt zu diesen Testern gehören – also genau die Leute, über die Arasaka Einfluss haben möchte. Die gewöhnlichen Konsumenten unter uns können nicht damit rechnen, dass der Relic in näherer Zukunft zum bezahlbaren Massenprodukt wird.
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