Pathologie der Badlands
„Pathologie der Badlands“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. Wollten Sie je aus der Stadt heraus und ein Leben auf endlosen Straßen führen? Hat Ihnen Ihr Sprössling je gesagt, dass er oder sie von einem Leben als Nomadenabenteurer träumt?
Text
Wollten Sie je aus der Stadt heraus und ein Leben auf endlosen Straßen führen? Hat Ihnen Ihr Sprössling je gesagt, dass er oder sie von einem Leben als Nomadenabenteurer träumt?
MACHEN SIE SICH NICHTS VOR!
Die Romantisierung der sogenannten „mutigen Highway-Piraten“ ist so verbreitet wie sie schädlich ist. Diese Landstreicher sind nicht halb so mysteriös und nobel wie Sie denken. Genau genommen unterscheiden sie sich kaum von Verbrecherorganisationen (wobei man hier kaum von einer „Organisation“ reden kann). Diese umherstreifenden Banden sind nichts als zusammengewürfelte chaotische Truppen aus schießwütigen Anarchisten, die außerhalb jeglicher Zivilisation hausen. Zumeist Abkömmlinge der inzwischen weitgehend ausgestorbenen Agrargesellschaft Kaliforniens und darüber hinaus, lehnen diese Außenseiter sämtliche Vorzüge der Moderne ab und beschreiten lieber den Pfad der blutigen Revolte. Sie schrauben an rostigen Trucks herum, hausen in Wohnwagen und verweigern sich menschliche Grundbedürfnisse wie fließendes Wasser und S.B.E.M.s! All dieses Elend ist selbstauferlegt ... Ist das nicht genug Beweis für ihren Wahnsinn?
Natürlich schaffen sie es immer wieder, gerade so viel zusammenzukratzen, dass sie überleben können. Sie fragen sich, wie das sein kann, ganz ohne Fabriken, Hotels, Restaurants und Bars? Indem sie die Versorgungskonvois angreifen, die UNS Waffen und Nahrung für unsere Geschäfte und Tische bringen! Und als wäre das nicht schlimm genug, schmuggeln sie psychoaktive Drogen über unsere Grenzen ... sogar bekannte Mörder und Vergewaltiger. Es ist wahr! Außerdem ist es kein Geheimnis, dass sie zudem Mordaufträge annehmen ... Aufträge von der blutigsten und brutalsten Sorte, die niemand sonst haben will.
Sie mögen glauben, dass diese selbsterklärten Rebellen, diese „Kämpfer für eine gute Sache“ wenigstens untereinander geeint sind. Doch so ist es nicht. Diese verstreuten Vagabunden sind in dutzende, wenn nicht HUNDERTE kleinere Untergruppen zersplittert, die einander ständig an die Kehle gehen. Heute schließen sie sich zusammen, um einen Textiltransport zu überfallen, und schon morgen ermorden sie sich gegenseitig kaltblütig im Schlaf. Selbst ihre Kinder sind Teil des Blutbads ... Während unsere Kleinen Spielzeug zum Geburtstag bekommen, erhält ihr bedauernswerter Nachwuchs Gewehre und rostige Klingen! Doch geben Sie nicht den Kindern die Schuld, sondern den Eltern, die ihnen eine glückliche und erfüllende Zukunft verbauen! Und wofür? Die Illusion von Freiheit, vernebelt von einem Schleier aus Hass und Neid? Jedes einzelne dieser Kinder hat das Zeug zum Techniker, NetWatch-Agenten oder CEO. Stattdessen sterben sie allein in der Wüste, begraben unter Sand – alles für ein paar Ennies oder ein Tütchen Drogen ...
Und? Ist ihr Bild von den Badlands immer noch so romantisch? Nein? Das dachte ich mir.
MACHEN SIE SICH NICHTS VOR!
Die Romantisierung der sogenannten „mutigen Highway-Piraten“ ist so verbreitet wie sie schädlich ist. Diese Landstreicher sind nicht halb so mysteriös und nobel wie Sie denken. Genau genommen unterscheiden sie sich kaum von Verbrecherorganisationen (wobei man hier kaum von einer „Organisation“ reden kann). Diese umherstreifenden Banden sind nichts als zusammengewürfelte chaotische Truppen aus schießwütigen Anarchisten, die außerhalb jeglicher Zivilisation hausen. Zumeist Abkömmlinge der inzwischen weitgehend ausgestorbenen Agrargesellschaft Kaliforniens und darüber hinaus, lehnen diese Außenseiter sämtliche Vorzüge der Moderne ab und beschreiten lieber den Pfad der blutigen Revolte. Sie schrauben an rostigen Trucks herum, hausen in Wohnwagen und verweigern sich menschliche Grundbedürfnisse wie fließendes Wasser und S.B.E.M.s! All dieses Elend ist selbstauferlegt ... Ist das nicht genug Beweis für ihren Wahnsinn?
Natürlich schaffen sie es immer wieder, gerade so viel zusammenzukratzen, dass sie überleben können. Sie fragen sich, wie das sein kann, ganz ohne Fabriken, Hotels, Restaurants und Bars? Indem sie die Versorgungskonvois angreifen, die UNS Waffen und Nahrung für unsere Geschäfte und Tische bringen! Und als wäre das nicht schlimm genug, schmuggeln sie psychoaktive Drogen über unsere Grenzen ... sogar bekannte Mörder und Vergewaltiger. Es ist wahr! Außerdem ist es kein Geheimnis, dass sie zudem Mordaufträge annehmen ... Aufträge von der blutigsten und brutalsten Sorte, die niemand sonst haben will.
Sie mögen glauben, dass diese selbsterklärten Rebellen, diese „Kämpfer für eine gute Sache“ wenigstens untereinander geeint sind. Doch so ist es nicht. Diese verstreuten Vagabunden sind in dutzende, wenn nicht HUNDERTE kleinere Untergruppen zersplittert, die einander ständig an die Kehle gehen. Heute schließen sie sich zusammen, um einen Textiltransport zu überfallen, und schon morgen ermorden sie sich gegenseitig kaltblütig im Schlaf. Selbst ihre Kinder sind Teil des Blutbads ... Während unsere Kleinen Spielzeug zum Geburtstag bekommen, erhält ihr bedauernswerter Nachwuchs Gewehre und rostige Klingen! Doch geben Sie nicht den Kindern die Schuld, sondern den Eltern, die ihnen eine glückliche und erfüllende Zukunft verbauen! Und wofür? Die Illusion von Freiheit, vernebelt von einem Schleier aus Hass und Neid? Jedes einzelne dieser Kinder hat das Zeug zum Techniker, NetWatch-Agenten oder CEO. Stattdessen sterben sie allein in der Wüste, begraben unter Sand – alles für ein paar Ennies oder ein Tütchen Drogen ...
Und? Ist ihr Bild von den Badlands immer noch so romantisch? Nein? Das dachte ich mir.