Falsche Gerüchte um Busan
„Falsche Gerüchte um Busan“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. Verschwörungstheoretiker wurden kürzlich von Meldungen über angebliche menschliche Aktivitäten in der Geisterstadt Busan aufgeschreckt.
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Verschwörungstheoretiker wurden kürzlich von Meldungen über angebliche menschliche Aktivitäten in der Geisterstadt Busan aufgeschreckt. Jüngere Leser erinnern sich vielleicht nicht, dass die koreanische Stadt, die einst 4 Millionen Menschen beheimatete, während des Vierten Konzernkriegs von der Erdoberfläche getilgt wurde. Inoffizielle Quellen zeigen mit dem Finger auf Militech, deren tyrannische Tendenzen zur Schaffung und Verbreitung eines im Labor kreierten tödlichen Virus führten. Ob es sich nun um einen Unfall oder eher ein Experiment handelte – der Virus war so effizient, dass sich die Regierung des Vereinten Koreas auch Jahrzehnte später noch strikt weigert, die strenge Quarantäne in Busan aufzuheben.
Wieso also zeigen all die sensationshungrigen Schundblatt-Junkies 50 Jahre später plötzlich so großes Interesse an der toten Stadt? Ein Detective aus Seoul hat Satellitenbilder ausgegraben, die angeblich Lebenszeichen zeigen. Zumindest „Leben“ in Form laufender Maschinen. Allerdings sollte dieser Umstand wenig überraschen, denn schließlich war Busan eine der weltweit am stärksten automatisierten Großstädte. Und erinnern wir uns – es war ein Menschen- und kein Computervirus. Viele der Roboter gehen bis heute ihrer Arbeit nach – reparieren, sammeln Müll ein und sortieren. Die mysteriösen Satellitenbilder sind also nichts als eine Handvoll Computer, die nie ausgeschaltet wurden. Das ist alles.
Die Menschen des Vereinigten Korea können heute Nacht ruhig schlafen und sich darauf verlassen, dass Busan weiterhin nur metaphorisch gesehen eine Geisterstadt ist.
Wieso also zeigen all die sensationshungrigen Schundblatt-Junkies 50 Jahre später plötzlich so großes Interesse an der toten Stadt? Ein Detective aus Seoul hat Satellitenbilder ausgegraben, die angeblich Lebenszeichen zeigen. Zumindest „Leben“ in Form laufender Maschinen. Allerdings sollte dieser Umstand wenig überraschen, denn schließlich war Busan eine der weltweit am stärksten automatisierten Großstädte. Und erinnern wir uns – es war ein Menschen- und kein Computervirus. Viele der Roboter gehen bis heute ihrer Arbeit nach – reparieren, sammeln Müll ein und sortieren. Die mysteriösen Satellitenbilder sind also nichts als eine Handvoll Computer, die nie ausgeschaltet wurden. Das ist alles.
Die Menschen des Vereinigten Korea können heute Nacht ruhig schlafen und sich darauf verlassen, dass Busan weiterhin nur metaphorisch gesehen eine Geisterstadt ist.