Die Odyssee
„Die Odyssee“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. Sage, mit welchem Namen benennen dich Vater und Mutter, Und die Bürger der Stadt, und welche rings dich umwohnen?
Text
Sage, mit welchem Namen benennen dich Vater und Mutter,
Und die Bürger der Stadt, und welche rings dich umwohnen?
Denn ganz namenlos bleibt doch unter den Sterblichen niemand,
Vornehm oder gering, wer einmal von Menschen gezeugt ward,
Sondern man nennet jeden, sobald ihn die Mutter geboren.
Sage mir auch dein Land, dein Volk und deine Geburtsstadt,
Daß, dorthin die Gedanken gelenkt, die Schiffe dich bringen.
Denn der Phaiaken Schiffe bedürfen keiner Piloten,
Nicht des Steuers einmal, wie die Schiffe der übrigen Völker,
Sondern sie wissen von selbst der Männer Gedanken und Willen,
Wissen nah und ferne die Städt’ und fruchtbaren Länder
Jeglichen Volks und durchlaufen geschwinde die Fluten des Meeres,
Eingehüllt in Nebel und Nacht. Auch darf man nicht fürchten,
Daß das stürmende Meer sie beschädige oder verschlinge.
Nur erzählete mir mein Vater Nausithoos ehmals,
Daß uns Poseidaon der Erderschütterer zürne,
Weil wir ohne Gefahr jedweden zu Schiffe geleiten;
Dieser würde dereinst ein rüstiges Schiff der Phaiaken,
Das vom Geleiten kehrte, im dunkelwogenden Meere
Plötzlich verderben und rings um die Stadt ein hohes Gebirg ziehn.
So weissagte der Greis; der Gott vollende nun solches
Oder vollend es nicht, wie es seinem Herzen gelüstet!
Aber verkündige mir und sage die lautere Wahrheit:
Welche Länder bist du auf deinem Irren durchwandert,
Und wie fandest du dort die Völker und prächtigen Städte?
Welche schwärmten noch wild als sittenlose Barbaren?
Welche dienten den Göttern und liebten das heilige Gastrecht?
Sage mir auch, was weinst du und warum traurst du so herzlich,
Wenn du von der Achaier und Ilions Schicksale hörest?
Homer
Und die Bürger der Stadt, und welche rings dich umwohnen?
Denn ganz namenlos bleibt doch unter den Sterblichen niemand,
Vornehm oder gering, wer einmal von Menschen gezeugt ward,
Sondern man nennet jeden, sobald ihn die Mutter geboren.
Sage mir auch dein Land, dein Volk und deine Geburtsstadt,
Daß, dorthin die Gedanken gelenkt, die Schiffe dich bringen.
Denn der Phaiaken Schiffe bedürfen keiner Piloten,
Nicht des Steuers einmal, wie die Schiffe der übrigen Völker,
Sondern sie wissen von selbst der Männer Gedanken und Willen,
Wissen nah und ferne die Städt’ und fruchtbaren Länder
Jeglichen Volks und durchlaufen geschwinde die Fluten des Meeres,
Eingehüllt in Nebel und Nacht. Auch darf man nicht fürchten,
Daß das stürmende Meer sie beschädige oder verschlinge.
Nur erzählete mir mein Vater Nausithoos ehmals,
Daß uns Poseidaon der Erderschütterer zürne,
Weil wir ohne Gefahr jedweden zu Schiffe geleiten;
Dieser würde dereinst ein rüstiges Schiff der Phaiaken,
Das vom Geleiten kehrte, im dunkelwogenden Meere
Plötzlich verderben und rings um die Stadt ein hohes Gebirg ziehn.
So weissagte der Greis; der Gott vollende nun solches
Oder vollend es nicht, wie es seinem Herzen gelüstet!
Aber verkündige mir und sage die lautere Wahrheit:
Welche Länder bist du auf deinem Irren durchwandert,
Und wie fandest du dort die Völker und prächtigen Städte?
Welche schwärmten noch wild als sittenlose Barbaren?
Welche dienten den Göttern und liebten das heilige Gastrecht?
Sage mir auch, was weinst du und warum traurst du so herzlich,
Wenn du von der Achaier und Ilions Schicksale hörest?
Homer