Cyberware: Anwendung und Nebenwirkungen
„Cyberware: Anwendung und Nebenwirkungen“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. Viele Menschen glauben, dass wir in einer Zeit leben, in der das Wort „unmöglich“ obsolet geworden ist.
Text
Viele Menschen glauben, dass wir in einer Zeit leben, in der das Wort „unmöglich“ obsolet geworden ist. Ripperdocs sind in der Lage, fast jedes Körperteil durch künstliche Implantate zu ersetzen – vom großen Zeh bis zu bestimmten Bereichen des Nervensystems. Dennoch haben mich meine Jahre bei Trauma Team gelehrt, dass „unmöglich“ nach wie vor sehr möglich ist. Selbst heute, kurz vor Ende des 21. Jahrhunderts, sind medizinische Kräfte wie wir nicht in der Lage, sämtliche Nebenwirkungen der kybernetischen Elemente in unseren Körpern zu eliminieren. Jeder sollte heutzutage mit der Krankheit vertraut sein, die als Cyberpsychose bekannt ist. Aber damit endet es nicht. Obwohl der medizinische Fortschritt das Auftreten dieser Krankheit im Großteil unseres Jahrhunderts auf ein Minimum reduzieren konnte, gibt es bis heute in kleineren Bevölkerungsteilen Fälle von Cyberware-Abstoßung. Bei diesen wenigen Unglücklichen können diverse Komplikationen auftreten, allerdings kommen die folgenden am häufigsten vor:
1. Immunreaktion – Der Körper stößt das Implantat ab, wodurch kontinuierlich Narbengewebe wuchert, was zu Schmerzen und Entzündungen des umliegenden Gewebes sowie möglichen Störungen der Tech-Schaltkreise führen.
2. Psychologische Nebenwirkungen – Neurologische Implantate besitzen das Potenzial, unvorhersehbare Veränderungen im Gehirn hervorzurufen. Mögliche Nebenwirkungen beinhalten Depression, Apathie, Halluzinationen sowie der plötzliche Anstieg suchtinduzierter Verhaltensweisen wie z. B. Wetten.
3. Implantat-Überabhängigkeit – Die Verwendung bestimmter synthetischer Körperteile über einen längeren Zeitraum kann die Hirnchemie so verändern, dass sie sich an ein bestimmtes Implantat „gewöhnt“. Manche Berichte sprechen von permanenter Erblindung, nachdem Patienten versuchten, ihre Kiroshi-Optik durch andere Modelle zu ersetzen.
Was können wir als Konsumenten und Mediziner angesichts dieser bekannten Risiken tun? Uns ganz von kybernetischen Verbesserungen fernhalten, weil eine Chance von 0,5 % besteht, dass wir unser Augenlicht verlieren? Oder unsere gesamten Ersparnisse lieber im Casino verspielen? Die Antwort ist ein klares Nein. Cyberware-Technologie verbessert und erweitert die menschliche Biologie so enorm, dass all diese „was wäre wenn“-Argumente unserem besten Interesse entgegenwirken. Der beste Rat, den ich zur Minimierung des Risikos geben kann, ist dieser: Lesen Sie vor der Installation die technomedizinischen Profile sämtlicher Cyberware, die Sie erwerben möchten, gründlich durch.
1. Immunreaktion – Der Körper stößt das Implantat ab, wodurch kontinuierlich Narbengewebe wuchert, was zu Schmerzen und Entzündungen des umliegenden Gewebes sowie möglichen Störungen der Tech-Schaltkreise führen.
2. Psychologische Nebenwirkungen – Neurologische Implantate besitzen das Potenzial, unvorhersehbare Veränderungen im Gehirn hervorzurufen. Mögliche Nebenwirkungen beinhalten Depression, Apathie, Halluzinationen sowie der plötzliche Anstieg suchtinduzierter Verhaltensweisen wie z. B. Wetten.
3. Implantat-Überabhängigkeit – Die Verwendung bestimmter synthetischer Körperteile über einen längeren Zeitraum kann die Hirnchemie so verändern, dass sie sich an ein bestimmtes Implantat „gewöhnt“. Manche Berichte sprechen von permanenter Erblindung, nachdem Patienten versuchten, ihre Kiroshi-Optik durch andere Modelle zu ersetzen.
Was können wir als Konsumenten und Mediziner angesichts dieser bekannten Risiken tun? Uns ganz von kybernetischen Verbesserungen fernhalten, weil eine Chance von 0,5 % besteht, dass wir unser Augenlicht verlieren? Oder unsere gesamten Ersparnisse lieber im Casino verspielen? Die Antwort ist ein klares Nein. Cyberware-Technologie verbessert und erweitert die menschliche Biologie so enorm, dass all diese „was wäre wenn“-Argumente unserem besten Interesse entgegenwirken. Der beste Rat, den ich zur Minimierung des Risikos geben kann, ist dieser: Lesen Sie vor der Installation die technomedizinischen Profile sämtlicher Cyberware, die Sie erwerben möchten, gründlich durch.