Buddhismus und Cyberware: Eine andere Sichtweise
„Buddhismus und Cyberware: Eine andere Sichtweise“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. Interviewer: Den meisten von uns erscheinen die Regeln des Buddhismus gelinde gesagt rätselhaft.
Text
Interviewer: Den meisten von uns erscheinen die Regeln des Buddhismus gelinde gesagt rätselhaft. Wie erklärt man einem Durchschnittsbürger von Night City, warum Bhikkhu wie Sie sich weigern, kybernetische Technologie in ihre Körper zu implantieren?
Mönch: Es ist nicht so, dass wir uns weigern. Jeder Mensch hat das Recht zu entscheiden, was er mit seinem Körper tun möchte – solange diese Entscheidungen anderen nicht schaden. Allerdings halten sich Bhikkhu an strengere Regeln wie den Verzicht auf Cyberware, um Erleuchtung zu erreichen.
Interviewer: Aber wie erklären Sie das? Inwiefern beeinträchtigt die Kybernetik Ihren Pfad der Erleuchtung?
Mönch: Nun ... (kurze Pause) Es sind mehrere Dinge, aber vor allem ihr vager, ungewisser Zustand ... anders kann ich es nicht in Worte fassen. Fragen Sie sich selbst – Was ist ein Implantat? Ist es ein Teil Ihres Körpers? Ein unpersönliches Objekt?
Interviewer: Sie fragen mich? Hm ... (unhörbar) ... schätze, es kommt darauf an.
Mönch: Ganz genau. Bhikkhu beschränken ihren Besitz auf eine Kutte, einen Schirm und eine Schale für Almosen. Alles andere ist nur Ablenkung, die sie oder ihn an der Loslösung vom Leid der Welt hindert. Sagen wir zum Beispiel, dass eine synthetische Hand nur ebendas ist – eine Hand. Teil Ihres Körpers. Doch was, wenn in ihr eine Uhr installiert ist? Oder eine Klinge?
Interviewer: Ich glaube, jetzt verstehe ich. Man kann also keine klare Line ziehen.
Mönch: Besitz, besonders derart persönlicher, wirkt ablenkend und vernebelt den Verstand, wodurch dieser der Erreichung wahren inneren Friedens entrissen wird. Ich denke, das Phänomen der Cyberpsychose ist dafür Beweis genug.
Mönch: Es ist nicht so, dass wir uns weigern. Jeder Mensch hat das Recht zu entscheiden, was er mit seinem Körper tun möchte – solange diese Entscheidungen anderen nicht schaden. Allerdings halten sich Bhikkhu an strengere Regeln wie den Verzicht auf Cyberware, um Erleuchtung zu erreichen.
Interviewer: Aber wie erklären Sie das? Inwiefern beeinträchtigt die Kybernetik Ihren Pfad der Erleuchtung?
Mönch: Nun ... (kurze Pause) Es sind mehrere Dinge, aber vor allem ihr vager, ungewisser Zustand ... anders kann ich es nicht in Worte fassen. Fragen Sie sich selbst – Was ist ein Implantat? Ist es ein Teil Ihres Körpers? Ein unpersönliches Objekt?
Interviewer: Sie fragen mich? Hm ... (unhörbar) ... schätze, es kommt darauf an.
Mönch: Ganz genau. Bhikkhu beschränken ihren Besitz auf eine Kutte, einen Schirm und eine Schale für Almosen. Alles andere ist nur Ablenkung, die sie oder ihn an der Loslösung vom Leid der Welt hindert. Sagen wir zum Beispiel, dass eine synthetische Hand nur ebendas ist – eine Hand. Teil Ihres Körpers. Doch was, wenn in ihr eine Uhr installiert ist? Oder eine Klinge?
Interviewer: Ich glaube, jetzt verstehe ich. Man kann also keine klare Line ziehen.
Mönch: Besitz, besonders derart persönlicher, wirkt ablenkend und vernebelt den Verstand, wodurch dieser der Erreichung wahren inneren Friedens entrissen wird. Ich denke, das Phänomen der Cyberpsychose ist dafür Beweis genug.
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