1.000 Schläge pro Sekunde
„1.000 Schläge pro Sekunde“ – E-Mail aus Cyberpunk 2077. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Für einen kurzen Moment dachte ich, dass Jessica sie gegen beschädigte Kiroshis ausgetauscht hatte, während ich schlief. Aber nein, so etwas würde sie nicht tun.
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Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Für einen kurzen Moment dachte ich, dass Jessica sie gegen beschädigte Kiroshis ausgetauscht hatte, während ich schlief. Aber nein, so etwas würde sie nicht tun. Ich blinzelte. Keine Veränderung. Da waren sie, direkt vor mir, die offenen Klappen von Jasons Chromschädel. Ich sah das elektronische Hirn, das noch bis eben von perfekt imitierter Synthhaut bedeckt gewesen war.
Der Sohn des CEOs von FutureTech, der Mann meiner Träume, Jason ... war ein Android. Scheiße ...
Ich saß da, blickte dümmlich vor mich hin, und Jason starrte zurück. Ich konnte nicht anders ... Ich fragte mich, wo seine schönen blauen Augen waren, mit denen er mir den Kopf verdreht hatte – waren sie nichts als Imitate, gesteuert von irgendeinem Emo-Algorithmus? Hatte es hinter ihnen nie echte Gefühle gegeben? ... Nicht ein einziges Mal?
„Alex ...! E-es ist nicht, wie du denkst!“, rief er flehentlich mit einem seltsam echt klingenden panischen Unterton. Ich wollte ihm glauben. Wirklich.
„Hm ... Ich sehe jedenfalls, dass es nicht so ist wie ich DACHTE“, antwortete ich teils ängstlich, teils verbittert. „Ich und mein ewiges Pech ... Der erste und letzte Kerl, dem ich komplett verfalle, entpuppt sich als verdammtes Motherboard auf Beinen!“
„Nein, da liegst du falsch ...“, begann Jason und unterbrach sich. Er lächelte verlegen. „Moment, hast du ... komplett verfallen gesagt?“
Mein Kardioimplantat schlug immer schneller. Ich errötete. Hatte ich Unrecht? Enthielt dieser Körper aus Bolzen, Drähten und Plastik womöglich noch Überbleibsel des echten Jason Cadalez? Wenn sein Vater in der Lage gewesen war, ein synthetisches Herz für mich zu entwickeln, vielleicht hatte er es auch für das Gehirn seines Sohnes geschafft. Die Frage war nur ... Warum?
Der Sohn des CEOs von FutureTech, der Mann meiner Träume, Jason ... war ein Android. Scheiße ...
Ich saß da, blickte dümmlich vor mich hin, und Jason starrte zurück. Ich konnte nicht anders ... Ich fragte mich, wo seine schönen blauen Augen waren, mit denen er mir den Kopf verdreht hatte – waren sie nichts als Imitate, gesteuert von irgendeinem Emo-Algorithmus? Hatte es hinter ihnen nie echte Gefühle gegeben? ... Nicht ein einziges Mal?
„Alex ...! E-es ist nicht, wie du denkst!“, rief er flehentlich mit einem seltsam echt klingenden panischen Unterton. Ich wollte ihm glauben. Wirklich.
„Hm ... Ich sehe jedenfalls, dass es nicht so ist wie ich DACHTE“, antwortete ich teils ängstlich, teils verbittert. „Ich und mein ewiges Pech ... Der erste und letzte Kerl, dem ich komplett verfalle, entpuppt sich als verdammtes Motherboard auf Beinen!“
„Nein, da liegst du falsch ...“, begann Jason und unterbrach sich. Er lächelte verlegen. „Moment, hast du ... komplett verfallen gesagt?“
Mein Kardioimplantat schlug immer schneller. Ich errötete. Hatte ich Unrecht? Enthielt dieser Körper aus Bolzen, Drähten und Plastik womöglich noch Überbleibsel des echten Jason Cadalez? Wenn sein Vater in der Lage gewesen war, ein synthetisches Herz für mich zu entwickeln, vielleicht hatte er es auch für das Gehirn seines Sohnes geschafft. Die Frage war nur ... Warum?
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