Von Schwertern und Knödeln
Of Swords and Dumplings
Nebenquest
Novigrad empfohlen ab Stufe 24
Auf der Weltkarte
Aus dem Journal
Ein Hexer ohne Schwert ist wie ein Töpfer ohne Hände. Daher sind Hexer stets auf der Suche nach fähigen Schmieden, die ihnen die todbringenden Gliedmaßen herstellen oder reparieren können. Eines Tages traf Geralt einen gewissen Hattori, einen ehemaligen Meisterschwertschmied, der den Beruf gewechselt hatte und nun gastronomisch tätig war. Diesen beschloss er zu überreden, Knödel Knödel sein zu lassen und zu seinem früheren Beruf zurückzukehren. Geralt konnte ja nicht ahnen, welch seltsames und mühseliges Abenteuer rund um Skelliger, Knödel, zwielichtige Erzhändler und - ich spaße nicht - Handwerksrohstoffe sich entspinnen würde.
Bei dieser Mission musste Geralt feilschen wie ein Fischweib, sich mit Verbrechern abgeben, Kreidezeichnungen im Dunkeln anfertigen und sich in eine Schlägerei am Hafen stürzen. Vor allem musste er dem Mann eine Lehre erteilen, der Hattori aus der Schwertschmiedebranche vertrieben hatte. All dies war notwendig, um Hattori endlich von den verwünschten Knödeln abzubringen und wieder zum Schwertschmieden zu kriegen. Von da an konnte unser Held Hattoris Dienste in Anspruch nehmen - was er hoffentlich häufig tat, da sonst alle Anstrengungen vergebens gewesen wären.
Für einen Hexer ist das Schwert wie eine Geliebte. Er muss es hegen und pflegen und ihm allabendlich Zeit widmen. Und wie es so geht in der Liebe, kommt bisweilen der Moment, da er auf ein Exemplar stößt, das über die Maßen herrlich ist. Dann erwägt er, ob er das alte ersetzt. Geralt war sich dieser Prinzipien bewusst, und als er vom legendären Schwertschmied Hattori hörte, überlief ihn ein Schauer, Schmetterlinge stiegen in seinem Bauch auf, und er beschloss, den Handwerker aufzusuchen.