Im Wolfspelz
In Wolf's Clothing
Nebenquest
Skellige empfohlen ab Stufe 15
Aus dem Journal
Ciris Spur hatte Geralt und Yennefer zu einem verlassenen Garten in Skellige geführt. Sie hofften, dort einen Mann namens Feigling zu finden, der einzig und alleine Antworten auf ihre brennenden Fragen hatte. Unglücklicherweise wurden sie erst von einem ganz anderen Wesen begrüßt - einem Monster, auch als Morkvarg bekannt. Es schien, als musste Geralt sein Silberschwert erneut mit Blut beschmutzen.
Freyas Garten - einst der Stolz von Hindarsfjall oder besser gesagt, aller Inseln - war verwildert und verfallen. Und alles nur wegen eines gewissen Morkvarg, eines grausamen Piraten, dem nichts und niemand heilig war. Zur Strafe für seine Taten war er mit einem Fluch belegt worden, der ihn in ein Monster verwandelt hatte und ihn innerhalb der Gartenmauern gefangen hielt. Dort trieb er jahrelang sein Unwesen, bis die Priesterinnen der Freya entschieden, ihm ein für alle Mal den Garaus zu machen. Sie versprachen jenem tapferen Kämpfer eine großzügige Belohnung, der ihn verjagen - oder besser noch - töten würde.
Skellige blickt auf eine lange und bunte Vergangenheit zurück. Auf dem felsigen Grund gibt es zahlreiche geheimnisvolle Ruinen, Relikte der Elfen, uralte Wälder und Naturwunder. Einer der Orte, der Geralt am meisten beeindruckte, war der verlassene Garten in der Nähe des Tempels der Freya. Geralt hatte ihn durch Zufall entdeckt und gesehen, dass dort Arbeit auf ihn wartete - innerhalb der verfallenen Mauern trieb ein mächtiges Monster sein Unwesen.
Geralt entschied sich, eine neuartige Methode anzuwenden, um den Fluch zu brechen - er gab dem Werwolf von seinem eigenen Fleisch zu fressen. Geralts Bemühungen waren zum Teil erfolgreich. Der Fluch war gebrochen, aber Morkvarg starb, ohne seine menschliche Form zurückerlangt zu haben. Angesichts der schrecklichen Taten, die der grausame Pirat begangen hatte, hatte er nicht viel Mitleid zu erwarten.
Geralt spürte einen von Morkvargs früheren Kameraden auf, der in Larvik lebte. Er war sehr erstaunt, als er erfuhr, dass dieser Mann den berüchtigten Piraten verflucht hatte - und nicht wie allgemein angenommen die Hohepriesterin der Freya. Der Mann besaß außerdem einen Gegenstand, der den Fluch brechen konnte, so behauptete er. Geralt nahm sich diesen Gegenstand und benutzte ihn, um Morkvarg wieder in einen Menschen zu verwandeln - er war nun wieder sterblich. Dann schlug Geralt gekonnt zu, um das unvermeidbare Ende schneller herbeizuführen. Er war sicherlich der Ansicht, dass die Jahre des unersättlichen Hungers nicht genug Strafe waren für die vielen Sünden, die dieser Mann begangen hatte.
Geralt spürte einen von Morkvargs früheren Kameraden auf, der in Larvik lebte. Er war sehr erstaunt, als er erfuhr, dass dieser Mann den berüchtigten Piraten verflucht hatte - und nicht wie allgemein angenommen die Hohepriesterin der Freya. Der Mann besaß außerdem einen Gegenstand, der seiner Aussage nach den Fluch brechen konnte. Geralt nahm sich diesen Gegenstand und benutzte ihn, um Morkvarg wieder in einen Menschen zu verwandeln - und ließ ihn dann laufen. Dies mag vielleicht seltsam erscheinen, werter Leser, bedenken wir die vielen Sünden des Piraten und seine Weigerung, sich zu bessern. Aber wir sollten nicht vergessen, dass die Aufgabe eines Hexers darin besteht, Monster und nicht Menschen zu töten, wie schlecht sie auch sein mögen.
Geralt fand heraus, dass der Fluch Morkvarg nicht nur in ein Monster verwandelt, sondern obendrein noch zu ewigem Hunger verdammt hatte. Er wusste aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass solche Flüche gebrochen werden konnten, wenn das Monster aus eigenen und freien Stücken heraus gefüttert wurde. In diesem Fall versuchte er es, aber es funktionierte nicht - das Essen zerfiel zu Asche, sobald es Morkvarg zum Mund führte.