Eine lebenswichtige Angelegenheit
A Matter of Life and Death
Nebenquest
Novigrad empfohlen ab Stufe 12
Auf der Weltkarte
Aus dem Journal
Hinter keiner der sogenannten "Hexen" waren die Hexenjäger her wie hinter Triss Merigold, einer Zauberin von unvergleichlicher Macht. Sogar im Untergrund bereitete sie ihnen noch Kopfzerbrechen, da sie anderen Magiern durch Verstecke und Fluchtverbindungen half, den blutigen Händen ihrer Häscher zu entgehen. Als Geralt in die Stadt kam, suchte er seine liebe Freundin und zwischenzeitliche Geliebte auf, und als die Zeit gekommen war und sie bei ihrer Unternehmung seine Hilfe brauchte, zögerte sie nicht, ihn darum zu bitten.
Der Kontaktmann enthüllte ihnen, dass der Sohn Ingrid Vegelbuds, Spross einer wohlhabenden Novigrader Familie, mit Alchemie herumspielte, weswegen die Hexenjäger sich sehr für ihn interessierten. Ingrid hatte von Triss' Unternehmungen erfahren und ihren Diener geschickt, um die Zauberin zu bitten, ihren Sohn an einen Ort weit weg von den Verfolgern zu bringen. Die Jäger beobachteten das Anwesen, daher bedurfte es einer List - die passende Gelegenheit dazu bot sich beim bevorstehenden Maskenball.
Der junge Albert war nicht der hellste Kopf unter den Hilfsempfängern Triss Merigolds. Zunächst konnte sie den jungen Alchemisten unter den Feiernden fast nicht finden, dann bekam Geralt Schwierigkeiten mit einigen Hexenjägern, welche die Feier infiltriert hatten. Unsere Helden brauchten Glück und Köpfchen, um Vegelbud schließlich wohlbehalten aus dem Haus zu bugsieren. Mission erfüllt. Wieder hatten Triss und Geralt bewiesen, wie gut sie miteinander arbeiten konnten. Doch ihre Angelegenheiten als Paar waren durch die Ereignisse bei Vegelbuds nicht einfacher geworden ...
Geralt und Triss nahmen am Maskenball bei den Vegelbuds teil. Ihre Mission, den jungen Albert zu retten, wurde jedoch durch den Umstand vereitelt, dass der Hexer rasch ein paar Gläser zu viel getrunken hatte und unverrichteter Dinge davonging. Albert wurde verhaftet. Triss war wütend auf Geralt - und es musste viel Zeit verstreichen, bevor sie ihm schließlich verzieh.
Sie hatte ein sehr verlockendes Angebot erhalten und benötigte Geralts Begleitung zum Fischmarkt von Novigrad. Fischmarkt, mag sich der Leser fragen - waren die Hexenjäger nun auch hinter Flundern her? Oder hatten die Magier dringenden Heringsbedarf? Ich ignoriere den sarkastischen Unterton und sage nur dies: Der mysteriöse Mann, der ihrer auf dem Fischmarkt harrte, hatte Antworten auf all diese Fragen - und mehr.
Zunächst ging alles gut, und Triss dachte wirklich, dass sie Albert Vegelbud mit des Hexers Hilfe erfolgreich aus der Stadt schmuggeln könnte, um ihm das Leben zu retten. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sich ausgerechnet Geralt als Ausfall erweisen und einfach nicht beim Ball erscheinen würde. Niemand wird gerne versetzt, Zauberinnen erst recht nicht. Es musste viel Wasser unter der St.-Gregor-Brücke durchfließen, bis Triss dem Hexer verzeihen konnte ...
Ihr Kontaktmann wartete tatsächlich auf dem Fischmarkt. Doch man höre und staune - im letzten Moment machte Geralt plötzlich kehrt, um irgendwelche anderen Dinge zu erledigen. Seine Unzuverlässigkeit führte zur Tragödie, denn der Informant wurde von unbekannten Übeltätern getötet. Nun konnte Triss das Angebot nicht wahrnehmen, was sie dem Hexer begreiflicherweise ziemlich übelnahm.