Ein fahles Band flackert über den Himmel. Darin kann man mühsam die Silhouetten der Geisterreiter ausmachen. Dann kommt die Kavalkade heran, und ihr grässlicher Anblick wird immer deutlicher. Bald fallen die Büffelhörner auf ihren Helmen ins Auge, dann das Wappen zwischen ihnen, schließlich die Totenschädel unter ihren Visieren. Die Geister reiten auf Skelettpferden, deren Knochen weithin schimmern. Ein wütender Sturm zerrt an den Weiden. Die Klingen glänzen wie ewige Sterne in der Schwärze. Der Wind heult immer lauter. Nein, es ist kein Wind. Es ist der Gesang von Ghulen. Plötzlich dreht die albtraumhafte Kavalkade ab, die Hufe der garstigen Pferde zermalmen die Irrlichter, die über den Sümpfen hängen.
Am Kopf der Kavalkade reitet der König der Jagd. Über der schädelartigen Maske erhebt sich ein rostiger Helm. Aus den Augenhöhlen strahlt hellblaues Feuer. Um ihn wirbelt ein zerschlissener Mantel. Auf seinem rostbedeckten Brustpanzer rasselt eine Halskette. Daraus hervor starren Löcher so leer wie der Abgrund - einst waren sie mit kostbaren Steinen besetzt, doch die fielen auf der rasenden Fahrt über den Himmel heraus und wurden zu Sternen. Der König der Jagd lacht, seine Zähne - verfault und vermodert - schnappen über dem rostigen Kragen seines Brustpanzers. Die blauen Flammen in den Augenhöhlen seiner Skelettmaske lodern.