Die teuflischen Blutsauger, die sogenannten Vampire - die Toten und dennoch Lebendigen, wie sie von anderen genannt werden, sind listige Bestien. Fürwahr, einige glauben, dass sie denken und sprechen können - doch sie bleiben für immer Bestien. Diese Vampire führen ein einsames Leben - sie meiden sogar ihre eigenen bestialischen Artgenossen. Die Blutsauger haben ihren Namen nicht ohne Grund erhalten, da das Blut anderer Geschöpfe ihr tägliches Brot ist. Sie schlitzen ihre Opfer mit ihren scharfen Krallen auf - eigentlich sind das Dolche aus Fleisch und Blut. Wenn sie trinken, nehmen ihre schädliche Kräfte und sie können sich in fliegende Ratten verwandeln - und erhalten deren guten Gehörsinn und den Geruchssinn von Hund oder Hirschkuh.
Glücklicherweise kennen erfahrene Jäger einige Kniffe, um diese Schrecken auszutricksen und sie ohne übermäßiges Risiko zu erledigen. Um einen Vampir zu töten, reicht es schon aus, ihn ins Sonnenlicht zu locken. Dann zerfällt er sofort zu feinem Staub und wird von der nächsten Windböe in alle vier Himmelsrichtungen zerstreut. Trotzdem ist es ratsam, Knoblauch dabei zu haben, falls sich einem das Grauen nähert, um mit seinen dolchartigen Krallen zuzuschlagen. Vampire haben große Angst vor Knoblauch - der Geruch alleine lässt sie weinen und schluchzen. In diesem Augenblick sollte der Jäger der Bestie einen angespitzten Pflock ins Herz rammen - nach der Sonne die zweitbeste Waffe, um diese Blutsauger zu töten.