Letho

Letho

Aus dem Journal

Es gibt alte Bekannte, die sieht man nach Jahren wieder und bekommt sofort Kopfweh - und zwar nicht aus Abneigung, sondern als somatische Vorwegnahme des Katers, welcher dem feucht-fröhlichen Wiedersehen mit Sicherheit folgt. Andere alte Bekannte dagegen lassen einem den Rücken jucken und wünschen, nach dem Schwert zu greifen. Für Geralt gehörte Letho von Gulet zu beiden Kategorien. Der abtrünnige Hexer von der Vipernschule hatte das Blut von mindestens zwei Königen des Nordens an den Händen. Dies war das Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit Emhyr var Emreis, dem Kaiser von Nilfgaard. Dieser Verbrechen war Geralt beschuldigt worden, und er hatte Letho stellen müssen, um seinen eigenen Namen reinzuwaschen. Obwohl sie aus der finalen Konfrontation in den Ruinen von Loc Muinne beide unversehrt hervorgegangen waren, hatte Geralt nicht mit einem Wiedersehen gerechnet. So war es eine große Überraschung, als er irgendwo im kriegsversehrten temerischen Grenzland in einer Scheune auf Letho stieß.

Es erwies sich, dass Lethos ehemaliger Auftraggeber mit der erbrachten Leistung unzufrieden war und verschiedene Varianten von Bluthunden auf Letho angesetzt hatte. Unter den Umständen war diesem die Gegenwart eines anderen Hexers als Rückendeckung höchst willkommen. Geralt jedoch konnte den schlechten Nachgeschmack ihrer bisherigen Interaktionen nicht überwinden und ging seiner Wege. Sollte Letho mit seinem Chaos doch alleine fertigwerden.

Je nach Ausgang: … Unter den Umständen war diesem die Gegenwart eines anderen Hexers als Rückendeckung höchst willkommen. Geralt gedachte der Fürsorge Lethos für Yennefer und beschloss solidarisch, seinem ehemaligen Gefährten zu helfen, mit den Verfolgern fertigzuwerden.

Letho hatte sich zu einem riskanten Manöver entschlossen, um seine Verfolger loszuwerden: Er täuschte seinen eigenen Tod vor. Der Plan wäre auch tatsächlich aufgegangen, wenn Geralts Heldenreflexe nicht etwas zu gut funktioniert hätten und sämtliche Zeugen, die der Welt von Lethos Tod hätten künden können, seinem Schwert zum Opfer gefallen wären.

Je nach Ausgang: … Geralt hatte hiervon zwar keine Ahnung, aber er improvisierte souverän und schickte Lethos Verfolger fort, damit sie der Welt vom Tod des Königsmörders berichten konnten.

Danach blieb Letho nichts übrig, als zu verschwinden. Geralt und er verabschiedeten sich kurz und gingen dann ein weiteres Mal getrennte Wege.

Danach blieb Letho nichts übrig, als zu verschwinden. Geralt schlug ihm vor, für eine Weile in Kaer Morhen unterzutauchen. Letho dachte kurz nach und war einverstanden.

Einige von Geralts Gefährten waren nicht gerade begeistert, Letho zu sehen. Dennoch erwies sich die Entscheidung, ihn nach Kaer Morhen einzuladen, als ungeahnt glücklich. Bei der Schlacht gegen die Wilde Jagd bewies Letho seinen Mut und seinen Wert und trug erheblich zum Sieg über die Roten Reiter bei.

Quests 2

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