Mäussack

Mäussack

Ermion

Gwint-Gegner (Monster)

Aus dem Journal

Die meisten Druiden in Skellige haben nichts mit dem tief verwurzelten Klischee eines graubärtigen alten Mannes in weißer Robe zu tun, der sich vor heiligen Eichen verbeugt, Wyvern zähmt und die örtlichen Machthaber drängt, der Liste geschützter Monster eine weitere Art hinzuzufügen, wie es auf dem Festland gepflegt wird. Mäussack, Geralts alter Bekannter, war in dieser Hinsicht keine Ausnahme.

Dieser langbärtige, spindeldürre Mann war der Anführer des Druidenkreises von Skellige. Zur gleichen Zeit beriet er den Jarl Crach an Craite in magischen und mystischen Fragen und stand ihm auch bei anderen Themen mit Rat und Tat zur Seite, wobei er von ihm ein überlegteres Handeln verlangte als einen gut platzierten Haken oder eine gut geschwungene Axt. Mäussack war bekannt für seinen Starrsinn und eine für einen Skelliger seltene Neigung, alle möglichen Folgen einer Handlung zu bedenken. Das wiederum bedeutete, dass ein Gespräch mit ihm einige Zeit und Geduld in Anspruch nahm.

Angesichts all dessen überrascht es kaum, dass Yennefers und Geralts "überhastetes" und "höchst unverantwortliches" Handeln hinsichtlich der magischen Anomalie - allen voran die Entwendung eines unbezahlbar wertvollen Artefakts aus einem Privatgemach - Mäussack aus der Fassung brachte.

Doch trotz seines schwierigen Gemüts und seiner angespannten Beziehung zu Geralt, erklärte Mäussack sich unverzüglich dazu bereit, nach Kaer Morhen zu reisen und dabei zu helfen, Ciri vor der Wilden Jagd zu beschützen.

Als alle Überzeugungskraft und Vernunft versagten, wandte Mäussack sich als letztem Mittel der Gewalt zu - und dann war er ein Gegner, den man nicht unterschätzen sollte. Lugos der Irre sollte dies am eigenen Leib erfahren, als er in einem plötzlichen Wutausbruch auf Mäussack und Geralt losging. Wie schon in der Vergangenheit kämpften Hexer und Druide Seite an Seite gegen einen gemeinsamen Feind.

Gwint-Kartensatz 31