
Emhyr var Emreis
Aus dem Journal
Wenige Namen in der Geschichte des Festlands verbreiten so viel Angst und Schrecken wie der von Emhyr var Emreis, Deithwen Addan yn Carn aep Mrovudd - die Weiße Flamme, die auf den Grabhügeln der Feinde tanzt, Kaiser von Nilfgaard, Herr von Metinna, Ebbing und Gemmera, Souverän von Nazair und Vicovaro, Herrscher der zivilisierten Welt und bestrebt, auch die andere Hälfte zu erobern. Er war einer derjenigen, dessen Taten und Entscheidungen die Schicksale ganzer Königreiche und ihrer Bewohner geprägt haben. Was würde er wohl von einem einfachen Hexer erwarten?
Der Kaiser erklärte Geralt klar und präzise, was er wollte. Cirilla, seine Tochter und zugleich Geralts Mündel, war in großer Gefahr, denn die Wilde Jagd war hinter ihr her. Geralt, ein begnadeter Fährtenleser und durch die eiserne Bande des Schicksals mit Emhyrs Tochter verbunden, würde das Mädchen eher finden als irgendwer sonst auf der Welt.
Dank Geralt war es Emhyr schließlich vergönnt, nach jahrelanger Trennung von Angesicht zu Angesicht mit seiner Tochter zu sprechen. Geralt weiß nicht, worum es bei dem Gespräch ging - nur, dass Ciri danach sehr verärgert herausgestürmt kam.