
Crach an Craite
Aus dem Journal
Die Sagen der Skellige sind voller Lobeshymnen auf Kriegsführer und tapfere Kriegshelden vergangener Zeitalter, doch die Sage von Crach, Jarl der an Craites und Herr von Kaer Trolde, wird sie alle überstrahlen. Sie wird von seiner Stärke, seinem Mut, seiner Weisheit, seiner Barmherzigkeit, seiner Treue gegenüber Verbündeten sowie seiner Unerbittlichkeit gegenüber seinen Feinden erzählen. Sie wird sicherlich auch einige Übertreibungen enthalten, denn Crach, der mächtigste Jarl von Skellige, besaß tatsächlich alle Eigenschaften eines wahren Helden. Sein Name ließ seine Feinde erzittern - in Nilfgaard wurde damit sogar kleinen Kindern Angst eingejagt und jeder dort sprach in flüsterndem Ton von dem berüchtigten Tirth ys Muire, dem Wildschwein der Meere, das bei seinen ebenso zahlreichen wie grausigen Überfällen ganze Küstenstriche in Schutt und Asche legte. Geralt hatte Crach schon seit langer Zeit gekannt, schon seit Crach, damals noch ein junger Mann, um die Hand der jungen Pavetta anhielt, Ciris Mutter.
Crach hätte den Thron mit Leichtigkeit für sich beanspruchen können, nachdem Bran gestorben war, doch er zog es vor, den Anspruch seines Sohns Hjalmar zu unterstützen. Als auch Cerys ihren Anspruch kundtat, gewährte er auch ihr seine Zustimmung und zeigte seinen Kindern gegenüber keinerlei Vorlieben.
Für das Inselvolk ist Ehre das allerhöchste Gut und so stimmte Crach vorbehaltlos zu, seinen Schwur zu befolgen, den er viele Jahre zuvor in seinem Namen und im Namen seines Clans geleistet hatte: Er half bei der Suche nach Cirilla mit allen Mitteln, die Skellige zur Verfügung standen.
Crach zögerte auch nicht, Eredin die Stirn zu bieten, als die Zeit gekommen war. Und obgleich Crach in diesem Kampf von Eredin erschlagen wurde, konnte sein Tod den Geist des Inselvolks nicht brechen. Stattdessen wurde er ein strahlendes Beispiel für den Tod eines wahren Helden.
Gwint-Gegner (Monster)










