Sukkuben

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Aus dem Journal

Schon wieder?! Ach du liebe Zeit, bin ich fertig ...
- Lester aus Kleinheim zu einem Sukkubus, einige Tage vor dem Ablegen eines Zölibatsgelübdes

Anders als andere Monster haben Sukkuben und Mänaden nicht das Bedürfnis, Menschen zu töten. Sie trinken kein Menschenblut und wollen normalerweise nichts Böses. Sie treibt nur eine Sache an: unersättliche Lust. Sie versuchen dieses Verlangen zu stillen, indem sie mit anderen humanoiden Völkern sexuelle Beziehungen eingehen. Allerdings muss man ihnen zugutehalten, dass ihre "Opfer" selten großen Widerstand leisten, was jedoch nicht heißen soll, dass Sukkuben oder Mänaden keinerlei Gefahr darstellen: Ihre nicht enden wollenden Annäherungsversuche, die zuerst als Vergnügen empfunden werden, haben schon manchen Mann in den Wahnsinn oder gar den Tod getrieben.

Sukkuben und Mänaden sind in der Nähe von menschlichen Siedlungen anzutreffen, darunter auch kleine Dörfer und bevölkerungsreiche Städte. Sie streifen nachts umher, doch wenn das Verlangen zu groß wird, verlassen sie auch tagsüber ihr Versteck. Sie zeigen sowohl Männern als auch Frauen ihre Zuneigung, den Jungen wie den Alten, den Hässlichen wie den Schönen. Einige bevorzugen Pastoren und andere geistliche Männer, deren Verführung sie als eine Art Spiel betrachten.

Obwohl Sukkuben von Natur aus friedfertig sind, können sie sich vehement verteidigen, wenn sie zum Kampf gezwungen werden. Man sollte sich nicht von ihrem feinen Äußeren täuschen lassen - unter der Samthaut ihrer Arme liegen stahlharte Muskeln verborgen und ein Tritt ihrer ziegenartigen Hinterbeine oder ein Stoß ihrer dicken Hörner können Knochen leicht zerbrechen.

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