
Aus dem Journal
Blut an der Decke, Gedärme an den Wänden ... das muss ein Garkin gewesen sein.
- Yan von Lan Exeter, Ermittler und Hauptmann der Stadtwache
Garkins gehören wie Flatterer zu den besonders gefährlichen Vampiren, deren Stärke sogar die von Bies übertrifft. Begegnungen mit ihnen verlaufen praktisch immer tödlich, weswegen es nur wenige Augenzeugenberichte über sie gibt. Aus den Stadtwachenberichten über die Angriffe auf Lan Exeter im Jahr 1104 durch drei Garkins, später erschlagen von einem gewissen Hexer namens Olivier von Gulet, geht hervor, dass diese fürchterlichen Monster nicht nur das Blut ihrer Opfer trinken. Vielmehr haben die Ermittler aus den Schauplätzen der Verbrechen gefolgert, dass Garkins ihre Opfer mit Genuss zerreißen und in ihren Eingeweiden herumwühlen.
Garkins gehören zu jener Kreaturengruppe, die als niedere Vampire bekannt sind. Oft sammeln sie weitere Vertreter niederer Vampire um sich und fungieren dann als Rudelführer. Rennen können sie im Allgemeinen nicht, allerdings weit springen - auf diese Art fallen sie auch oft ihre Beute an. Im Kampf bleiben sie auf Distanz und versuchen ihrem Gegner mit Mentalenergie beizukommen, die betörende, verwirrende Visionen hervorruft.
Bevor man einen Garkin packt, sollte man den Trank Schwarzes Blut konsumieren und sich mit Vampiröl rüsten. Außerdem sind Samum- und Mondstaub-Bomben wirksam gegen mentale Angriffe.